Inneres Lernen

Lernen zielt darauf ab, bestimmte Dinge besser zu verstehen und auf dieser Grundlage wirkungsvoller denken und handeln zu können. Damit sind "lernen", "sich entwickeln" und "sich ändern" drei Aspekte desselben Vorgangs. Lernen ist etwas, das man nur selbst tun kann. Alles, was wir hören, sehen und erleben ist lediglich die Grundlage. Es nützt deshalb nichts, diese Informationen nur aufzusaugen - wir müssen sie danach in einem bewußten Lernprozeß erarbeiten, um sie selbständig einsetzen zu können.

Inneres Lernen sichert aktive Veränderung:

Sich ändern heißt Widerstände überwinden. Der Prozeß des "Inneren Lernens" führt deshalb beim Aufbau von Wissen und Fähigkeiten gezielt über diese Widerstände hinweg.
Der Online Coach DaySense ermöglicht Ihnen, die Methodik des Inneren Lernens auch in Ihrem Alltag einzusetzen.

1. sich vorbereiten

Lernen ist schwierig, wenn man nichts weiß! Unser Vorwissen bildet die "Haken", an denen wir Neues verankern. Nutze deshalb die Zeit vor dem Workshop / vor einer Lektüre für Gespräche und Gedanken zum Inhalt. Beantworte folgende Fragen (schriftlich!):

  • Was habe ich zum Thema bisher schon gelernt oder erfahren?
  • Welche Fragen bewegen mich dazu?
  • Was möchte ich durch den Lernerfolg gerne erreichen?

2. erleben und verstehen

Gute Lehrbücher, Workshops usw. erzeugen Erlebnisse (durch Übungen, Beispiele, Gedankenexperimente) und bieten Modelle an, um diesen Erlebnissen Sinn zu geben, d.h. sie zu verstehen.

3. aufnehmen (aus dem Gehörten, Erlebten oder Gelesenen soll Verstandenes werden)

Hier beginnt der eigentliche Lernprozeß. Der erste Widerstand liegt dabei in bisherigen Denkmustern. Bemühe Dich um eine Haltung offenen Interesses: ich will nur übernehmen, was ich verstanden habe, aber nichts ablehnen, bevor ich verstanden habe. Wer doch vorschnell wertet („kenn ich schon!“) erfährt nichts Neues. Erst was man verstanden hat, kann man sinnvoll prüfen und ergänzen - und nur was man mit eigenen Worten einigermaßen vollständig wiederholen kann, hat man verstanden.

4. individualisieren (aus dem Aufgenommenen aber noch Fremden soll Eigenes werden)

Der zweite Widerstand liegt in der (gefühlsmäßigen) Abwehr gegen Fremdes und den mit ihm verbundenen Irritationen des Selbstbildes. Erst durch eigene Assoziationen mit den Inhalten werden neue Gedanken zu eigenen Gedanken. Erst wenn man etwas in einem solchen „eigenen“ Zusammenhang verstanden hat, kann man sich dafür „erwärmen“, kommt auf konkrete eigene Aktionen zur Umsetzung und kann sich innerlich dafür entscheiden.

5. verinnerlichen (aus Ungewohntem soll Vertrautes werden)

Der dritte Widerstand liegt in der notwendigen Willenskraft um die natürliche Trägheit der bisherigen Gewohnheiten zu überwinden. Erst die eben genannte innerliche Entscheidung gibt uns die Kraft, mit der konsequenten Übung zu beginnen. Der Online Coach DaySense begleitet die Transformation, damit aus alten Gewohnheiten frei einsetzbare neue Fähigkeiten werden können.